Rückblick zum Chorprojekt und Konzert:

A Cry for Peace - Der Ruf nach Frieden

Konzert am Sonntag, den 5.Oktober 2025 in Freiburg-Merzhausen, Johanneskirche

Konzert am Sonntag, den 17.Mai 2026 Leipzig, Peterskirche

Solisten: Elisabeth Kreuzer und Dorothee Schlemm-Gál (Alt), Markus E.Brock (Tenor)

Special Guest: Aeham Ahmad (Klavier und Gesang)

In diesem Konzertprojekt spielte der syrisch-palästinensische Pianist und Sänger Aeham Ahmad in Abwechslung mit Sätzen aus Sergej Rachmaninovs Vesper Opus 37. Maarten van Leer leitete den International Choir for Peace.

 

A cry for Peace - der innere und äußere, menschlich-existenzielle Ruf nach Frieden ertönte ergreifend und kultur-übergreifend in Merzhausen bei Freiburg und in der als Konzertkirche viel gefragten Leipziger Peterskirche.

Fotos: Halim Bruno Knobel

Aheam Ahmads Klavierimprovisationen verbanden sich mit seiner hohen Gesangsstimme in einer zutiefst authentischen und stilistisch einzigartigen Weise. Beginnend hörte er oft einzelnen Tönen hingebungsvoll zu, um daraus großartige Stücke zu entwickeln, voll von spontanem Ausdruck, hoch virtuos, farbenreich und oft unvorhersehbar. Aehams musikalische Formen können Miniaturen sein oder sich fortspinnen zu minutenlangen Improvisationen voller Überraschungen, die meistens arabisch-tonal sind, mitunter auch freitonal, wenn es sein künstlerisches Temperament verlangt.

Zu Recht ist Aeham Ahmad, der 2015 über Nacht als "der Pianist aus den Trümmern von Yarmuk" bekannt wurde, heute ein viel gefragter Künstler auf den Bühnen Europas.  Seine Biografie hat ihn in unvorstellbar drastischer Weise erfahren lassen, was Krieg bedeutet, und aus seiner Musik tönt in unvergleichlicher Intensität der existenzielle Ruf des Menschen nach Frieden.

Wir danken Aheam Ahmad zutiefst für seinen unschätzbaren Beitrag zu unserem Konzertprojekt.

Die christlich-orthodoxen Chorwerke des russischen Komponisten Sergej Rachmaninov (1873-1943) zeigen eine Seite dieses berühmten Tonkünstlers, die viel weniger im Bewusstsein ist  als seine virtuose Konzertmusik.

Die Vesper op.37 für gemischten Chor à capella ist klanglich vielgestaltig - mal ganz innig und mal verherrlichend, mit seelenvoll betenden und dann wieder mit jubelnden Klängen, die zwar ganz und gar europäisch-tonal zu verstehen sind, aber trotzdem eine einzigartige Färbung  besitzen.

Das Werk wurde von Rachmaninov 1915 in nur 14 Tagen geschrieben und sollte der Abend- und Frühmorgen-Liturgie der orthodoxen Klöster dienen.

Es erklangen in diesem Konzert die Sätze 1 bis 8.

Der International Choir for Peace umfasste in diesem Projekt circa 50 Sängerinnen und Sänger aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und aus Kolumbien.

Maarten van Leer leitete Aufführungen und Proben auf allerhöchstem Niveau und gleichzeitig mit nicht endender Geduld und Freude. 

 

Fotos: Halim Bruno Knobel

Wir danken allen Beteiligten und allen, die dieses aufwändige Konzertprojekt ermöglicht haben:

- Aeham Ahmad

- Maarten van Leer

- den Sängerinnen und Sängern des International Choir for Peace

- den hervorragenden Solistinnen und Solisten Dorothee Schlemm-Gál, Elisabeth Kreuzer und Markus E.Brock

- allen Spendern und Unterstützern

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